../icons/Logo.pngPraktische Elektronik


Viele Versuchsaufbauten der Elektronik beginnen auf dem Steckboard.


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Steckboard

Für viele Versuche in der Elektronik ist das Steckboard ideal.

  • Bauelemente lassen sich einfach einstecken.
  • Verbindungen werden einfach mit Drahtbrücken hergestellt.
  • Die Schaltung kann leicht geändert werden.

Das Steckboard hat auch einige Nachteile:

  • SMD-Bauteile können nur über Adapter eingesteckt werden.
  • Bei sehr hohen Frequenzen sind die parasitären Kapazitäten störend.
  • Ströme über 1A sind nicht zu empfehlen.
  • Sehr komplexe Aufbauten werden leicht unübersichtlich.

Es gibt Steckboards in vielen Konfigurationen und Größen.

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Bild 1: Steckboards mit Bauelementen

Steckboards bestehen aus mehreren Kontaktspalten mit meistens 5 Kontakten. Sie haben ein Raster von 2,54mm, im dem viele Bauelemente angeboten werden. In die Kontakte werden die Bauelemente eingesteckt. Verbindungen werden mit Drahtbrücken erstellt.

Das Steckboard in Bild 1 unten unten hat 830 Kontakte. Es hat oben und unten je zwei Reihen von Kontakten, die miteinander verbunden sind und für die Stromversorgung verwendet werden können. Die Steckboards mit 830 Kontakten verfügt außerdem über Nuten und Federn, mit denen Steckboards miteinander verbunden werden können.

Die kleinen Boards oben in Bild 1 sind für kleine Versuchsaufbauten geeignet. Sie haben keine Kontaktreihen für die Stromversorgung. Für den Anfang sind sie zwar geeignet, aber etwas klein.

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Welche Steckboards?

Es gibt im Wesentlichen drei Typen

  • kleine Steckboards mit wenigen doppelten Kontaktspalten (Bild 1 oben)
  • Sie sind für einfache feste Aufbauten geeignet.
  • große Steckboards mit vielen doppelten Kontaktspalten und vier langen Kontaktreihen (Bild 1 unten)
  • Sie sind für Versuche und Testaufbauten geeignet.
  • Sogenannte Experimentier-Steckboards fassen ein oder mehrere Steckboards auf einer Grundplatte zusammen und haben meistens noch Klemmen für die Stromversorgung.
  • Die Klemmen für die Stromversorgung sind überflüssig und gute Steckboard lassen sich über Nut und Feder miteinander verbinden. (Bild 1 unten).
  • Bei einigen Steckboards sind die langen Kontaktreihen gegenüber den Kontaktspalten versetzt, so dass sie nicht im Raster liegen.
  • Sie sind für unsere Module nicht geeignet.

Drahtbrücken

In der "Maker-Szene" werden Verbindungen meistens mit "flexiblen Drahtbrücken" hergestellt. Sie bestehen aus zwei kleinen Steckern, die mit einer Litze verbunden sind (Flexible Drahtbrücken, Stecker / Stecker).

Dem stehen feste Drahtbrücken gegenüber.

Flexible Drahtbrücken

Flexible Drahtbrücken sind nicht zu empfehlen, weil

  • die Stecker sehr leicht abbrechen,
  • meistens zu einem unübersichtlichen Aufbau führen und
  • die Brücken relativ teuer sind.

Feste Drahtbrücken

Feste Drahtbrücken hingegen:

  • haben vorgefertigte Längen für die Raster der Steckboards,
  • führen zu einem übersichtlichen Aufbau und
  • sind relativ günstig
    (Set mit 140 Brücken für 5,85€).
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Beispiele
in Aufbau auf Steckboards.

Vorschläge für Steckboards

Die Preise sind selbstverständlich nur Richtwerte und sollten bei der Bestellung überprüft werden. Ebenso können Irrtümer bei den Bestellnummern vorliegen.

Element Beschreibung Reichelt Nr. Preis/€ Anmerkung
Steckboard 170 Kontakte BREADBOARD1 170 0,51 Keine Kontaktreihen
Steckboard 640 Kontakte STECKBOARD 1K2V 3,80 Versetzte Kontaktreihen!
Steckboard 830 Kontakte BREADBOARD1 830 2,75 Günstiger Preis / Kontakt
Steckboard 830 Kontakte STECKBOARD SB-2 5,50 Mit Sockel
Drahtbrücken 140-teilig STECKBOARD DBS 5,85

Das BREADBOARD1 830 ist optimal. Das in Bild 1 unten dargestellte STECKBOARD SB-2 entspricht dem BREADBOARD1 830. Es hat allerdings einen schwarzen Sockel. Mehrere Steckboards des des gleichen Typs können über Nut und Feder verbunden werden.